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Geisterjäger aus Simmering
Burgfräulein, Nebelgesichter oder Klopfgeräusche: Die Abhilfe naht!
(kp). In den 1980er Jahren befreiten die Ghostbusters New York von bösen Geistern. Wilhelm Gabler und sein Verein für paranormale Untersuchungen wandeln nun in Wien auf den Spuren von Bill Murray, Dan Aykroyd und deren Jagd-Kollegen!
Wer jetzt anfängt, die Geschichte zu belächeln, der ist nicht alleine. Daran haben sich Wilhelm Gabler und seine Vereinsmitglieder gewöhnt – und sie konnten noch jeden von ihrer Ernsthaftigkeit überzeugen.
„Wir wollen das Paranormale nicht bestätigen, sondern erklären“, so Gabler. Deshalb macht er sich sehr wissenschaftlich und technisch an die Geisterjagd. Mit Fotoapparat, Videokamera, Richtmikrofonen, Elektrosmog-Messgeräten und mehr rücken die Teams aus.

Die Vienna Ghosthunters beobachten den Friedhof der Namenlosen, ein Hotspot für Nebelgesichter und andere unerklärliche Erscheinungen. Auf Anfrage kommen Wilhelm Gabler und sein Team auch ins Haus.
Vor allem Klopfgeräusche, Türen, die sich von alleine öffnen, und Erscheinungen von Toten werden bei den Geisterjägern gemeldet. „In 98 Prozent der Fälle finden wir eine Erklärung“, weiß Gabler. So kommen Klopfgeräusche meist von Wasserleitungen. Zu hoher Elektrosmog kann Halluzinationen hervorrufen – und so kann ein Trauernder schon einmal einen geliebten Verstorbenen vor sich sehen …
Die restlichen zwei Prozent können Wilhelm Gabler und sein Team nicht messen. „Das sind deswegen noch keine paranormalen Erscheinungen, sondern einfach für uns derzeit unerklärlich.“
Ziel der Geisterjäger bleibt es jedoch, das Paranormale durch Wissenschaft zu bestätigen.
Die Hotspots der Geist-Erscheinungen
Auf alten Friedhöfen sichten Menschen Nebelbilder und tote Menschen. Einige Erscheinungen sind noch nicht erklärbar, vor allem am Friedhof der Namenlosen, den die Ghosthunters nun erforschen wollen.


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