RUPRECHTSKIRCHE

Die Ruprechtskirche ist die älteste Kirche der Stadt Wien, sie liegt auch in deren ältestem Teil, auf dem Gebiet des römischen Vindobona.
Nach dem Untergang Vindobonas erhielten sich innerhalb der römischen Mauern kleinere Siedlungen, eine davon um die Ruprechtskirche.
Nach der Überlieferung wurde die Ruprechtskirche von Cunald und Gisalrich, zwei Gefährten des Kirchenpatrones, der bis ca. 715 als Bischof in Salzburg wirkte, im Jahre 740 gegründet. Rupert (Attribut: Salzfaß) ist Schutzpatron der Salzschiffer und der Erzdiözese Salzburg. Kirchen, die dem hl. Rupert geweiht sind, sind daher meist Salzburger Gründungen. In Wien hatte Salzburg nur zwischen 796 und 829, bevor Wien dem Bistum Passau zugesprochen wurde, Einfluß. Die wahrscheinlichste Zeit der Gründung liegt also in dieser Zeit.
Die erste urkundliche Erwähnung der Ruprechtskirche, die aber nicht auf die Gründungszeit eingeht, erfolgte 1200, sie wird als die älteste Pfarrkirche Wiens bezeichnet.
Im Westen schloß an die Ruprechtskirche das sogenannte „Praghaus” (mit direktem Zugang auf die Empore!) an, das zeitweise Nebenresidenz der Herzöge war. Ab 1500 befand sich darin das „Salzamt”, in dem die Monopolware Salz an Einzelhändler weiterverkauft wurde. Das Salzamt war auch für die Erhaltung der Kirche zuständig. 1562 sollte die Kirche zum Salzlager umgewidmet werden, 1782 wurde von Joseph II. die Schließung angeordnet, beides wurde aber nicht durchgeführt. 1813 wurde die Ruprechtskirche der Dompfarre St.Stephan unterstellt und wird seither von einem Kirchenrektor betreut.

Aus Überlieferungen sollen sich um diese Kirche, recht eigenartige Dinge abspielen.
Das Profiteam der Vienna Ghosthunters nehmen sich diesen Ort vor um ihn genauer zu Untersuchen.
Noch ist der genaue Investigierzeuitpunkt nicht bekannt.
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